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Brustvergrößerung durch Silikonimplantate - Nymphenburger Praxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung ist weltweit die häufigste Operation in der plastisch-ästhetischen Chirurgie.
Kein anderes Körperteil steht so sehr für das „Frau sein“ und gleichzeitig im Fokus der Wahrnehmung, wie die Brust. Ein schönes Dekolletee ist ein magischer Blickfang, dem sich kaum jemand entziehen kann.

Es ist daher mehr als nachvollziehbar, wenn sich Frauen durch zu kleine Brüste in ihrer Weiblichkeit stark beeinträchtigt fühlen und eine Brustvergrößerung wünschen. Eine im Verhältnis zum sonstigen Körper zu klein gewachsene Brust bedeutet für die Betroffene ein Umstand, der großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und Wohlbefinden haben und zur psychischen Belastung werden kann. Mit einer Brustvergrößerung verhelfen wir Ihnen zu Ihrer „Traumbrust“ und damit einem neuen positiven Körpergefühl.

Mit einer Brustvergrößerung zu vollen, weiblich geformten Brüsten

Wohlproportionierte Brüste und ein schönes Dekolletee stehen für Attraktivität und Weiblichkeit einer Frau. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Brustvergrößerungen (auch als Mamma-Augmentationen oder Brustaugmentationen bezeichnet) auch in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München Nymphenburg zu den häufigsten ästhetischen Behandlungen zählen. Unter den sogenannten ‚Schönheitsoperationen‘ ist die Brustaugmentation außerdem mit dem höchsten Grad an Zufriedenheit verbunden.

Für eine Brustvergrößerung gibt es die Möglichkeiten

  • des Einsetzens von Brustimplantaten aus Silikon
  • der Verwendung von Eigenfett (Eigenfetttransplantation oder Lipofilling)
  • oder einer Kombination aus beiden, der sogenannten Composite Breast Augmentation oder Supercharged Breast Augmentation

Wir verwenden nur Silikonimplantate, von denen wir aus langjähriger Erfahrung und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen, dass diese die aktuell besten Produkte sind.

Beim Brustaufbau mit Eigenfett (Lipofilling) werden körpereigene Fettzellen aus geeigneten Bereichen des Körpers, wie Hüfte oder Oberschenkel, entnommen, aufbereitet und gezielt im Brustbereich injiziert.

Bei der Composite Breast Augmentation wird zuerst ein Silikongelimplantat eingesetzt und dann die Übergänge mittels Lipofilling ausgearbeitet. Dadurch wird das ästhetische Ergebnis der Brustvergrößerung nochmals auf ein anderes Niveau der Perfektion gehoben. Bei einer alleinigen Brustvergrößerung mittels Silikongelimplantaten ist es manchmal schwer den Abstand zwischen den Brüsten zu korrigieren. Durch die Eigenfetttransplantation / Lipofilling wird der Abstand zwischen den Brüsten (Cleavage) verbessert und ein natürlich schönes Dekolletee hergestellt. Gerade bei sehr schlanken Patientinnen können bei einer alleinigen Vergrößerung mit Brustimplantaten Ränder oder Kanten sichtbar werden. Durch die Kombination mit einem Lipofilling wird dies vermieden und ein natürliches und harmonisches Ergebnis wird erreicht.

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, Nymphenburg für individuelle und ausführliche Auskünfte in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Wenn wir Ihre Wünsche und Erwartungen an die Veränderung Ihrer Brüste kennen, sind wir in der Lage, eine speziell auf Sie zugeschnittene Behandlung zu planen und durchzuführen. Vereinbaren Sie gerne einen Termin per Telefon oder E-Mail.

Prof. Gabka und Dr. von Spiegel freuen sich, für Sie da zu sein!

Faktenbox zur Brustvergrößerung

Operationszeit: ca. 60 Min.
Narkose: Vollnarkose oder örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf
Aufenthaltsdauer: 1 Nacht in der Klinik
Gesellschaftsfähigkeit: nach 5-7 Tagen
Arbeitsfähigkeit: nach 1 Woche
Sport: nach 4-6 Wochen
Schmerzen: mäßig
Fadenzug: selbstauflösende Fäden, kein Fadenzug nötig
Kompressionswäsche: Kompressions-BH für 4-6 Wochen Tag und Nacht, eventuell zusätzlich Stuttgarter Gürtel

Neben der subjektiven Wahrnehmung einer schönen Brust, gibt es allgemein gültige Parameter, die die weibliche Brust als wohlgeformt definiert: Die „ideale“ Brust einer Frau ist voll und fest, zwei Drittel des Volumens liegen unterhalb der Brustwarze, ein Drittel darüber. Dabei sollten die Brüste möglichst symmetrisch sein.

In unserer Praxis führen wir Brustvergrößerungen mit Silikonimplantaten und/oder Eigenfettaufbau / Lipofilling durch. Moderne Silikongelimplantate werden in einer Vielzahl von Formen und Größen hergestellt und angeboten. Wir können daher individuell auf die Wünsche und Erwartungen an eine Brustvergrößerung eingehen. Welches Implantat zur Anwendung kommt, hängt auch von Ihren anatomischen Voraussetzungen ab. Um das passende Implantat zu finden und ein für Sie optimales Ergebnis zu erreichen, können sie sich auf eine langjährige Erfahrung von unserer Seite als Ihre Plastischen Chirurgen verlassen.

Eine Brustvergrößerung ist dauerhaft. Trotzdem kann der natürliche Alterungsprozess wieder zu einer Veränderung der Brustform führen. Dann kann es nötig werden, durch einen Wechsel der Implantate oder eine Hautstraffung erneut eine ansprechende Form der Brüste zu erzielen.

Grundsätzlich sind Brüste nie spiegelbildlich. Dies liegt an der unterschiedlichen Menge an Drüsengewebe, der Form des Brustkorbes, den Rippen u.v.m.. Eine Brustvergrößerungs­operation wird üblicherweise nicht zu einer absoluten Symmetrie der Brüste führen. Man sollte sich vor Augen halten, dass Brüste Geschwister aber keine Klone sind.

Nach der Brustvergrößerung in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, Nymphenburger berichten unsere Patientinnen von einem gesteigerten Selbstbewusstsein und verbesserter Lebensqualität.

Moderne Brustimplantate bestehen aus einer Silikonhülle und einer Füllung aus Silikongel. Ist die Oberfläche der Silikongelimplantate aufgeraut, was heutzutage in der Regel der Fall ist, dann spricht man von einer „texturierten“ Oberfläche. Dies ist bei anatomisch geformten Brustimplantaten wichtig, um eine ungewollte Implantatdrehung (Rotation) zu verhindern. Weiterhin minimieren die texturierten Oberflächen der Brustimplantate die Entstehung einer Kapselfibrose (siehe Mögliche Komplikationen und Risiken).

Silikongelimplantate von bester Qualität

Prinzipiell verwenden wir nur Brustimplantate, von denen wir uns überzeugt haben, daß sie die am Markt qualitativ besten Produkte sind. Derzeit sind dies vor allem Produkte der Firma Polytech Health and Aesthetics, die ihre Implantate in Deutschland fertigen.

Daneben verwenden wir Implantate der Firma Motiva (Costa Rica), die eine spezielle Nanostruktuierung der Hülle aufweisen mit extrem hoher Belastbarkeit des Implantates.

Es gibt neben den normalen texturierten Implantaten auch spezielle Silikongelimplantate, die eine Beschichtung der Hülle aus Mikro-Polyurethan-Schaum besitzen, wodurch die Implantate besonders fest mit dem umgebenden Gewebe verwachsen. Studien haben erwiesen, dass die Rate an Kapselfibrosen dadurch nochmals gesenkt wird. Allerdings können sich die Brüste bei einer Augmentation mit PU-Implantaten über einen längeren Zeitraum nach der Operation etwas fester anfühlen.

Mehr Tragekomfort durch besonders leichte Silikonimplantate

In unserer Praxis bieten wir auch neue leichtgewichtige Brustimplantate B-Lite® an. Diese sind durch in die Silikongelfüllung eingebrachte luftgefüllte Mikrosphären um ca. 30% leichter als konventionelle Silikongelimplantate. Durch diese Gewichtsersparnis ist gerade bei größeren Implantaten der Tragekomfort gesteigert und eine Überdehnung des Brustgewebes über die Zeit kann verringert werden.

Welches Produkt für Sie letztendlich in Frage kommt ist neben den anatomischen Voraussetzungen auch eine sehr persönliche und emotionale Entscheidung, die nur im direkten Vergleich der Implantate getroffen werden kann. Selbstverständlich können Sie die verschiedenen Typen von Silkongelimplantaten im Rahmen Ihrer Vorstellung in unserer Praxis vor der Behandlung in die Hand nehmen und ein Gefühl für sie bekommen. Wir informieren Sie auch ausführlich über die Kosten der verschiedenen Implantate.

Das Silikongel moderner Brustimplantate besteht aus quervernetzten Silikonpolymeren und ist damit kohäsiv. Dies bedeutet, dass die Silikonfüllung nicht wie bei alten Implantaten flüssig ist. Der entscheidende Vorteil dabei ist, dass das Silikon bei einer Ruptur der Hülle nicht in das Körpergewebe übertreten und sich beispielsweise in den Achsellymphknoten ablagern kann.

Runde oder anatomische Implantatform?

Generell kann gesagt werden, dass runde Implantate eine stärkere Projektion im oberen Brustpol und anatomische Implantate eine natürlichere Form mit mehr Volumen im unteren Brustpol bewirken.

Eine für Sie als Patientin pauschal gültige Empfehlung (rund versus anatomisch) kann hier nicht ausgesprochen werden, da Ihre Wünsche, Ihre anatomischen Voraussetzungen und die Vielzahl an technischen Möglichkeiten unserer Meinung nach sehr individuell zu betrachten sind. Nach einem eingehenden Beratungsgespräch und einer Begutachtung sind wir in der Lage, Ihnen eine Auswahl der möglichen Implantate vorzuschlagen.
Während der Operation verwenden wir zunächst Probeimplantate, um dann die endgültige Implantatwahl entsprechend Ihrer Zielvorstellung zu treffen. Wir haben während der Operation immer eine große Auswahl an verschiedenen Implantaten zur Verfügung und beschränken uns und Sie selbst nicht auf ein vorgewähltes Implantat. Denn trotz aller Erfahrung erlebt man die Situation, dass das vorgewählte Implantat doch nicht ideal ist. Dann ist es entscheidend wichtig, andere Implantate zur Verfügung zu haben.

Zugangsweg und Positionierung

Silikongelimplantate zur Brustvergrößerung werden von verschiedenen Zugängen eingebracht. In Frage kommt dabei in erster Linie der Schnitt in der Unterbrustfalte oder um den Warzenvorhof. Auch ein Zugangsweg über die Achselhöhle kann gewählt werden.

Platziert werden kann das Implantat unter dem großen Brustmuskel (Musculus pectoralis major – subpectoral), unter der Muskelfaszie (subfaszial) oder auf dem Muskel (epipectoral / subglandulär). Bei einer subpectoralen Platzierung bedeckt der Muskel in der Regel nur den oberen Anteil des Implantates. Man spricht dann von einer Dual-Plane Technik.

Welche Positionierung für Sie in Frage kommt, hängt von Ihrer individuellen Weichteilsituation ab. Je schlanker Sie sind, desto eher ist es möglich, dass sich Implantat an seinem oberen Rand abzeichnet. In diesem Fall wäre eine Positionierung unter dem Muskel vorteilhafter.

Die Platzierung auf dem Muskel ist die „natürliche“ Lage, kann aber nur bei gutem Weichteilgewebe gewählt werden. Durch eine Kombination mit einer Eigenfetttransplantation / Lipofilling ist es möglich, den Weichteilmantel zu verbessern und die Implantatränder zu kaschieren. Dies ist vor allem in Betracht zu ziehen, wenn in gleicher Sitzung eine Liposuktion beispielsweise an den Hüften durchgeführt werden soll.

Während Ihres Beratungsgesprächs in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München Nymphenburg schildern Sie uns Ihre Wünsche und Erwartungen an eine Brustvergrößerung. Nach einer eingehenden Analyse Ihrer Brust mit Vermessung und Fotodokumentation können wir Ihnen die für Sie geeignete Operationsmethode und die entsprechenden Implantate empfehlen, um Ihr gewünschtes Resultat zu erzielen.

Es kann nötig sein, vor der Operation eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung Ihrer Brüste durchführen zu lassen, um eventuelle Gewebeveränderungen abzuklären oder zu dokumentieren. Falls dies der Fall sein sollte, können wir Ihnen gerne beratend zur Seite stehen und Sie an erfahrene, fachspezifische  Kollegen weitervermitteln.

Die Einnahme von Aspirin zwei Wochen vor der Operation sollte vermieden werden, um das Risiko postoperativer Nachblutungen zu minimieren. Auch der Genuss von Alkohol und Nikotin sollte auf ein Minimum verringert werden. Falls Sie in den Tagen unmittelbar vor der Operation an einem Infekt erkranken, sollte die Behandlung sicherheitshalber verschoben werden. In den ersten Nächten nach der Operation sollten Sie sich zuhause möglichst nicht alleine aufhalten oder jemand in Rufweite um sich haben, der Sie gegebenenfalls unterstützen kann. Für den Zeitraum von vier bis sechs Wochen nach der Operation sollten Sie sich keinen sportlichen oder anderen schwereren körperlichen Belastungen aussetzen. Berücksichtigen Sie bei der Terminplanung die nötige Erholungsphase nach dem Eingriff.

Mit Wirkung zum 01.04.2006 ist die Veröffentlichung von Vorher-Nachher-Bildern auf der Webseite gesetzlich untersagt. Während Ihres Vorstellungstermins können wir Ihnen selbstverständlich Vorher-Nachher-Bilder von Brustvergrößerungen zeigen.

Unserer Erfahrungen in der 3D-Simulationen zur Planung von Brustvergrößerungs­operationen mittels aktueller Software-Programme haben uns persönlich nicht überzeugt, da das simulierte Ergebnis nur in den seltensten Fällen mit den tatsächlichen Ergebnissen übereinstimmt. Deshalb haben wir von der Simulation von Operationsergebnissen mittels Software-Programmen Abstand genommen.

Damit unsere Patientinnen trotzdem ein Gefühl für die Größe ihrer Brust nach der Operation bekommen verwenden wir spezielle Probeprothesen, die in den BH eingelegt werden. Dieses Verfahren erscheint in der heutigen Zeit antiquiert, ist aber unserer Meinung nach trotzdem allen Simulationsprogrammen am Bildschirm gegenüber überlegen, da sich die Patientinnen tatsächlich dreidimensional im Spiegel betrachten und vor allem auch über das eigene Berühren ein besseres Gefühl für ihre Brustvergrößerung erhalten können.

In der Regel werden sie als Patientin am Tag der Operation stationär im renommierten Klinikum Dritter Orden aufgenommen. In den Tagen vor der Operation haben Sie einen Vorstellungstermin bei den Anästhesisten. Dort werden Sie eingehend bezüglich Ihrer medizinischen Anamnese, wie beispielsweise Vorerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten befragt, und es wird mit Ihnen die Narkose besprochen. In den meisten Fällen reicht eine Übernachtung in der Klinik aus. Vor dem Eingriff werden wir die für die Operation wichtigen Markierungen in stehender Position anzeichnen, um die besten Voraussetzungen für ein symmetrisches Ergebnis herzustellen.

Nach Einleitung der Narkose wird das Operationsgebiet nach Hygieneprotokoll steril abgewaschen und abgedeckt. Prophylaktisch erhalten Sie eine Einzeldosis eines Breitspektrum-Antibiotikums. Nachgewiesenermaßen senken diese Maßnahmen postoperative Infektionen. Zur Minimierung postoperativer Schmerzen, wird das Operationsgebiet zusätzlich mit einem lokalen Betäubungsmittel infiltriert.

Nach Einbringen von Probeimplantaten und Betrachtung des Ergebnisses in aufgesetzter Position der Patientin wählen wir das endgültige Implantatmodell aus. Eventuell wird zur Ableitung von Wundflüssigkeit eine Drainage eingelegt. Zur Infektprophylaxe wird die Implantathöhle mit einer antiseptischen Jodlösung gespült. Unter hochsterilen Bedingungen wird dann das endgültige Implantat mit einer Einführhilfe, dem sogenannten Keller-Funnel in die Brust eingebracht. Dabei wird das Implantat von keiner Person berührt (no touch – Technik). In sitzender Position und in beiderseitigem Vergleich wird die optimale Positionierung überprüft und eventuell korrigiert. Der mehrschichtige Hautverschluss erfolgt dann in einer Weise, dass keine Fäden gezogen werden müssen. Nach dem Anlegen des sterilen Verbandes wird der Oberkörper elastisch gewickelt. Dieser wird am Folgetag entfernt und der Kompressions-BH angelegt.

Nach Entlassung kommen Sie am 5. und 12. Tag nach der Operation, sowie 6 Wochen und 6 Monate nach der Operation zur Sprechstunde in unsere Praxis in München. Per Ultraschallgerät wird überprüft, ob sich das Implantat weiterhin in optimaler Position befindet, oder ob sich beispielsweise Flüssigkeit um das Implantat angesammelt hat. Dies hilft uns frühestmöglich eventuell notwendige Maßnahmen zu ergreifen. Per Fotografie wird der Erfolg der Operation dokumentiert.

Ein Fadenzug ist nicht nötig, da wir selbstauflösende Fäden für die Hautnaht verwenden.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff werden Sie ein Spannungsgefühl in der Brust empfinden. Dies ist normal und vor allem durch das größere Volumen bedingt. Im Verlauf wird diese Empfindung abnehmen. Auch kann ein Wundschmerz auftreten. Schmerzen empfindet jeder Mensch anders und geht auch mit ihnen anders um, somit kann die Frage nach postoperativen Schmerzen nicht pauschal beantwortet werden. Vor allem nach Platzierung des Brustimplantates unter dem Muskel können Schmerzen im Sinne eines kräftigen Muskelkaters bestehen. Unter Kühlen und Schmerzmitteln wie Ibuprofen klingen die Schmerzen jedoch innerhalb weniger Tage ab. Länger andauerndes „Zwicken oder Wetterfühligkeit“ sind „normal“ und kein Grund zur Beunruhigung.

Anfangs kann die Größe der Brüste noch sehr ungewohnt sein. Nach einiger Zeit gewöhnen Sie sich jedoch an Ihr neues Körpergefühl. Eine gewisse Schwellung der Brüste ist normal und verschwindet innerhalb von sechs Wochen. Auch können die Brüste in der ersten Zeit fest sein, dies sollte sich aber in der Regel binnen einiger Wochen legen, so dass sie sich weich und natürlich anfühlen.

Verhalten nach Ihrer Brustvergrößerung

Ab dem 1. postoperativen Tag, nach dem Entfernen eventuell eingelegter Drainagen, wird ein spezieller, gut stützender und fester Kompressions-BH angepasst. Dieser sollte 6 Wochen Tag und Nacht getragen werden. Ohne zu große körperliche Anstrengung können Sie bereits wenige Tage nach dem Eingriff wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten verrichten. Sport, insbesondere Kraftsport, ist jedoch erst wieder ab der 6. Woche nach der Operation erlaubt. Tauchen können Sie nach einer Brustaugmentation wieder problemlos, jedoch sollten Sie mindestens 8 Wochen damit warten. Solange sollten Sie auch auf Saunabesuche verzichten.

Manchmal ist zur Unterstützung des operativen Ergebnisses ein so genannter Stuttgarter Gürtel erforderlich. Wie lange Sie diesen tragen sollten, werden wir Ihnen dann individuell mitteilen.

Die Hautnarbe ist anfangs etwas gerötet und fest. Dies ist normal! Nach Ablauf von einigen Monaten wird die Narbe dann blasser und weicher. Narbencremes empfehlen wir ab der 3. Woche. Sonnenbestrahlung im Bereich der Narbe sowie Solarium (Narbenbereich immer abdecken!!) sollten Sie mindestens 6 Monate, besser ein Jahr vermeiden, da diese sonst irreversibel hyperpigmentieren kann, also im Vergleich zur Umgebung zu dunkel wird.

Duschen ist ab dem 3. postoperativen Tag, bzw. frühestens nach Entfernung der Drainagen möglich. Bitte belassen Sie die aufgebrachten Steristrips so lange wie möglich auf den Wunden. Nach dem Duschen sollte Sie diese trocken föhnen. Diese Pflaster sollten idealerweise noch weitere 2 bis 4 Wochen auf der Narbe bleiben, da sie einen günstigen Heilungsverlauf der Narbe bewirken. Baden sollten Sie frühestens nach 3 Wochen. Ab der 4. Woche können Sie wieder auf dem Bauch schlafen. Zusätzlich sollten Sie ab jetzt beginnen, die Brüste zu massieren. Dies dehnt die entstandene Kapsel und beugt einer Kapselfibrose vor.

Bitte denken Sie nach wie vor an Ihre regelmäßigen Brustuntersuchungen! Mammographien sind bei Implantatträgerinnen problemlos möglich und auch empfohlen. Ihr Gynäkologe wird Sie diesbezüglich gerne beraten.

Nach dem endgültigen Einheilen der Implantate, ca. 8 Wochen nach der Operation, sind keinerlei körperliche Einschränkungen mehr nötig! Sie sollten möglichst vergessen, dass Sie Implantate haben und all das uneingeschränkt machen, was Sie vor der Operation gemacht haben. Auch Kraftsport ist uneingeschränkt möglich. Lediglich auf Übungen bei denen stark vibrierende Geräte (z. B. Power-Plate) eingesetzt werden, sollte man verzichten, da es hierbei zu einer Serombildung (Gewebsflüssigkeit) in der Implantathöhle mit Drehung des Implantates kommen kann.

In der Hand eines erfahrenen Brustchirurgen ist die Operation mit einer äußerst niedrigen Rate an Komplikationen verbunden. Wie bei jeder anderen Operation gibt es allgemeine und spezifische durch die Art des Eingriffes bedingte Komplikationsmöglichkeiten.

In erster Linie sind wir bestrebt, das von Ihnen gewünschte Operationsergebnis mit ansprechender Ästhetik und in weitgehender Symmetrie zu erreichen. Je asymmetrischer die Brüste vor der Operation waren, desto schwieriger ist es, eine gute Symmetrie zu erreichen. Dennoch sind auch a priori symmetrische Brüste nicht identisch, und auch nach einer Brustvergrößerung wird sich das so verhalten.

In seltenen Fällen kann es - auch ein paar Tage nach Entfernung der Drainagen- zu einer Ansammlung von Blut (Hämatom) oder Flüssigkeit (Serom) kommen. Per Ultraschall lässt sich die Flüssigkeit um das Implantat erkennen und gegebenenfalls unter kontrollierten Bedingungen steril punktieren. Wird die Flüssigkeit belassen, kann sich das Implantat eventuell verdrehen. Bei runden Implantaten muss dies nicht weiter schlimm sein, bei anatomischen Implantaten kann dies aber zu einer unbefriedigenden Veränderung der Form führen.

In sehr seltenen Fällen kann es notwendig sein, das Operationsgebiet nochmals zu öffnen und die Flüssigkeit zu entfernen (Hämatomausräumung), da sonst die Gefahr einer Kapselfibrose besteht. Um jeden Fremdkörper, wie auch einem Brustimplantat, wird der Körper eine bindegewebige Kapsel bilden. In den meisten Fällen bleibt die Kapsel zart und weich. Von einer Kapselfibrose spricht man, wenn sich die Kapsel verdickt und fest wird. Dies kann einen Implantatwechsel mit teilweiser oder kompletter Entfernung der Kapsel nötig machen.

Auch wenn heutzutage von Herstellerseite aus zugesagt wird, dass Patientinnen ihre Brustimplantate ein Leben lang tragen können, wissen wir aus Erfahrung, dass aus den unterschiedlichsten Gründen ein Wechsel der Silikongelimplantate irgendwann durchgeführt wird. Aktuell gehen die Empfehlungen dahin, die Implantate nach 15-20 Jahren zu wechseln.

Eine neue Erscheinung ist das sogenannte BIA-ALCL (Breast Implant Associated Anaplastic Large Cell Lymphoma). Hierbei kommt es einige Jahre nach der Operation zu einer Schwellung der betroffenen Brust, da sich Flüssigkeit um das Implantat ansammelt. In der Flüssigkeit lassen sich lymphomartige Zellen nachweisen. Bis dato wurden in Deutschland 12 Fälle gemeldet. Weltweit sind 800 Fälle bei insgesamt 35 Millionen Implantierten registriert worden. (Stand 2019) Die Therapie in solch einem Fall wäre die Entfernung des Brustimplantates mit der Kapsel. Insgesamt ist das Risiko für dieses Ereignis als sehr gering einzuschätzen.
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/Brustimplantate_ALCL_FDA.html

Bitte beachten Sie, dass die Kosten für eine Brustvergrößerung als Schönheitsoperation nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Zur Finanzierung einer Brustvergrößerung informieren Sie sich bitte hier!

Finanzierung

Sie sind unzufrieden mit Ihrer Brust, Ihrem Körper oder wünschen sich ein jungendlich frisches Gesicht? Warum auch immer Sie sich für die Möglichkeit einer plastischen Operation interessieren - Sie haben Ihre ganz persönlichen Gründe. Jeder Mensch möchte seinen Körper lieben.
Wir helfen Ihnen dabei Ihren Wunsch mit der passenden Finanzierung zu verwirklichen.

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