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Ohrenkorrektur - Nymphenburger Praxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Mit einer Ohrenkorrektur können wir Fehlstellungen beseitigen. Abstehende, unförmige Ohren können irritierend wirken und entsprechen nicht dem allgemeinen Schönheitsideal. Schon sehr früh im Leben eines Menschen können sie Grund für Schamgefühl und mangelnde Selbstsicherheit sein. Nicht selten berichten Betroffene über Hänseleien schon im Grundschulalter.

Neben abstehenden Ohren können auch ungewöhnlichere Deformationen wie ein abgeknicktes Ohr etc. eine plastische Ohrenkorrektur (auch als Otopexie bezeichnet) erfordern. Angeborene Ohrdeformationen sind durch Fehlbildungen des Knorpelskelettes bedingt und benötigen dementsprechend eine Korrektur am Knorpel.

Ohrloch oder Tunnel schließen

Werden ferner über Jahre schwere Ohrringe getragen, erschlaffen Ohrläppchen und das Ohrloch weitet sich. Eine Korrektur der Ohrläppchen kann dann nötig werden. Modifikationen an den Ohrläppchen durch Tunnels und Piercings werden nicht selten bereut und sind ebenfalls Gründe einen plastischen Chirurgen aufzusuchen.

Schöne, anliegende Ohren nach Ohrenkorrektur

Aus ästhetischer Sicht bilden die Ohren den seitlichen Rahmen des Gesichtes. Bei abstehenden Ohren können wir Ihnen durch ein Korrektur zu schönen, anliegenden Ohren mit wohlgeformten Ohrläppchen verhelfen.

Es hat sich für die psychische Entwicklung der Betroffenen als günstig erwiesen, die Operation vor Schuleintritt, oder Wechsel in die weiterführende Schule, durchführen zu lassen. Selbstverständlich kann die Operation aber auch in jeder Altersstufe durchgeführt werden.

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Nymphenburger Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München für individuelle und eingehende Auskünfte in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Wenn wir Ihre Wünsche und Erwartungen an eine Ohrenkorrektur kennen, sind wir in der Lage ein auf Sie angepasstes Vorgehen zu planen und Ihnen zu erörtern.

Professor Gabka und Dr. von Spiegel beraten Sie gerne!

Faktenbox zur Ohrenkorrektur

Operationszeit: 60-90 Min.
Narkose: örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: ambulant 4-5 Stunden oder stationär 1 Nacht in der Klinik
Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 7-10 Tagen
Arbeitsfähigkeit: nach ca. 1 Woche
Sport: nach 2-3 Wochen; Kontaktsportarten nach 6 Wochen
Schmerzen: gering
Fadenzug: in der Regel selbstauflösende Fäden, kein Fadenzug nötig; ansonsten nach 7-10 Tagen
Nachsorge: in den ersten Tagen Kühlen, Schlafen mit erhobenem Oberkörper, Haare waschen am zweiten postoperativen Tag, Vorsicht beim Haare kämmen, für weitere Informationen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung

Eingriffe zur Korrektur deformierter Ohren zielen auf die Formung der betroffenen Knorpelstrukturen ab. In erster Linie sind beispielsweise für ein abstehendes Ohr eine zu große Ohrmuschel und ein zu großer Winkel in der Antihelixfalte verantwortlich. Über einen Schnitt an der Rückseite des Ohres erfolgen die Korrekturen an diesen Strukturen. Bei einer zu großen Ohrmuschel wird überschüssiger Knorpel entfernt. Bei einer zu großen Antihelixfalte wird dieser durch formende Nähte verkleinert. Liegen ungewöhnlichere Deformierungen des Knorpels wie Abknicken o.a. vor, erfolgt die Neuformung durch eine Kombination aus Nähten und Entfernung überständigen Knorpels. In jedem Fall wird das Vorgehen individuell angepasst und geplant.

Ein wohlgeformtes Ohr zeigt definierte Rundungen, Winkel und harmonische Übergänge. In der Ansicht von vorne sollte das Ohr sichtbar sein. Dabei steht die Helixfalte als äußerer Rand etwas über die Anthelix hinaus. Der obere Anteil des Ohres ist nicht abgeknickt und das Ohrläppchen liegt in Ebene des gesamten Ohres. Diese Eigenschaften sollten durch eine erfolgreiche Ohrenkorrektur erreicht werden. Immer wieder wird aus mangelnder Erfahrung nur der mittlere Bereich des Ohres korrigiert. Das Ohrläppchen wird dabei außer Acht gelassen. Das Resultat ist dann eine unschöne Form, die von vorne betrachtet an einen Telefonhörer erinnert.

Im Rahmen der Erstvorstellung in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, Nymphenburg schildern Sie uns Ihre Erwartungen an eine Ohrenkorrektur bei Ihrem Kind oder bei Ihnen selbst. Wir werden die Anatomie der Ohren eingehend analysieren und die für die Deformation verantwortlichen Strukturen benennen. Dadurch sind wir in der Lage, ein für die bestimmte Situation individuell angepasstes chirurgisches Vorgehen zu planen und Ihnen darzulegen. Eine fotografische Dokumentation versteht sich von selbst.

Eine spezielle Vorbereitung Ihrerseits ist vor der Operation nicht nötig. Jedoch sollte der Gebrauch von Aspirin zwei Wochen vor der Operation vermieden werden, um das Risiko postoperativer Nachblutungen zu minimieren. Der Genuss von Alkohol und Nikotin sollte auf ein Minimum reduziert werden. Für den Zeitraum von vier bis sechs Wochen nach der Operation sollte nachts ein Stirnband als Schutz getragen werden. Es empfiehlt sich dieses schon vor der Operation zu besorgen.

In aller Regel erfolgt die Ohrenkorrektur ambulant unter Dämmerschlafnarkose. Vor der Operation erfolgt ein eingehendes Gespräch mit unserer erfahrenen Fachärztin für Anästhesie. Nach einem letzten Gespräch mit uns als Ihre Chirurgen und der Anzeichnung werden Sie in den Operationsraum gebracht und die Narkose eingeleitet. Der Oberkörper wird leicht erhöht gelagert. Das Gesicht und der Haaransatz werden mit Desinfektionsmittel abgewaschen. Bis auf das Gesicht und die Ohren wird alles mit sterilen Tüchern abgedeckt. Dann wird vor und hinter den Ohren noch eine sterile Folie aufgeklebt und der Bereich um die Ohren mit einem lokalen Betäubungsmittel infiltriert. Aufgrund des Dämmerschlafes bekommen Sie davon schon nichts mehr mit. Über einen Schnitt an der Rückseite des Ohres werden dann die genannten Maßnahmen zur Ohrenkorrektur durchgeführt. Die Hautnaht erfolgt teilweise mit einem auflösenden Faden, so dass in einigen Fällen kein Fadenzug mehr nötig ist. Am Ende der Operation wird ein Polsterverband angelegt.

Am Folgetag der Operation stellen Sie sich wieder in unserer Praxis vor. Wir werden den Verband entfernen und die Ohren begutachten. Häufig ist eine Reinigung von angetrocknetem Blut nötig. Dies sollte schmerzfrei durchzuführen sein. Wenn alles in Ordnung ist, werden wir einen dünneren Verband anlegen. Darüber kann das Stirnband schon angelegt werden. In der Folgezeit stellen Sie sich in regelmäßigen Abständen immer wieder in unserer Sprechstunde vor. Nach einer Woche kann der Verband weggelassen und nur noch das Stirnband getragen werden. Dieses sollte für die ersten zwei Wochen Tag und Nacht und für die weiteren vier Wochen nur noch nachts angelegt werden. In den ersten Tagen nach der Operation kann es angenehm sein, mit etwas erhobenen Oberkörper zu schlafen. Sportliche Aktivitäten, Sauna und Schwimmen sollten für vier Wochen vermieden werden. Ihren Kopf können Sie nach drei bis vier Tagen vorsichtig waschen.

In den ersten Tagen nach der Operation ist mit mäßigen Schmerzen zu rechnen. Diese sind mit Kühlen und oralen Schmerzmitteln gut im Griff zu bringen. Die gröbsten Schwellungen und Blutergüsse der Haut bilden sich binnen der ersten zwei bis drei Wochen zurück. Ein Ergebnis ist schon direkt nach der Operation zu bewundern. Jedoch ist ein ansehnliches Ergebnis nach Rückgang der gröbsten Schwellungen erst nach vier bis sechs Wochen zu beurteilen. Hartnäckige restliche Schwellungen und Sensibilitätsveränderungen benötigen ein halbes bis ein Jahr bis sie wieder komplett verschwinden. Da die Hautnähte in der Regel resorbierbar sind, müssen nur ausnahmsweise Fäden gezogen werden.

Mäßige Schmerzen, Schwellung und Hämatome der Haut sind normal und verschwinden innerhalb weniger Tage wieder. Durch Kühlen und Lagerung mit erhöhtem Oberkörper können diese auf ein Minimum reduziert werden. Äußerst selten kommt es zu Nachblutungen, die einen kleinen chirurgischen Eingriff nach sich ziehen. Taubheitsgefühle an und um das Ohr können vorkommen, normalisieren sich aber ebenfalls in den allermeisten Fällen.

Bei genetischer Veranlagung kann es zu einer Wucherung von Narbengewebe hinter dem Ohr kommen. Dies kann eine lokale Behandlung mit Kortison oder gar einen Korrektureingriff nötig machen. Da die Operation unter sterilen Bedingungen durchgeführt und währenddessen prophylaktisch eine Dosis eines Antibiotikums verabreicht wird, sind Infektionen, die zu einem Untergang des Knorpelgerüstes führen könnten, äußerst selten. Pochende Schmerzen können ein Zeichen für einen zu eng angelegten Verband, oder eine Infektion sein. Auf jeden Fall sollten Sie sich möglichst zeitnah bei Ihrem plastischen Chirurgen wieder vorstellen.

Finanzierung

Sie sind unzufrieden mit Ihrer Brust, Ihrem Körper oder wünschen sich ein jungendlich frisches Gesicht? Warum auch immer Sie sich für die Möglichkeit einer plastischen Operation interessieren - Sie haben Ihre ganz persönlichen Gründe. Jeder Mensch möchte seinen Körper lieben.
Wir helfen Ihnen dabei Ihren Wunsch mit der passenden Finanzierung zu verwirklichen.

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Nymphenburger Praxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Böcklinstraße 1
80638 München
Fon 089 / 159 189 - 0
mail@gabka-spiegel.de

Praxiszeiten:
Montag u. Donnerstag: 10:00-17:00
Dienstag u. Mittwoch: 09:30-18:00
Freitag: 10:00-14:00

Sprechstunden:
Dienstag: 14:00-18:00
Mittwoch: 10:00-13:00
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