{"id":954,"date":"2024-06-20T15:29:15","date_gmt":"2024-06-20T13:29:15","guid":{"rendered":"https:\/\/muenchenplastischechirurgie.mediapool-muc.de\/?page_id=954"},"modified":"2024-06-20T15:46:05","modified_gmt":"2024-06-20T13:46:05","slug":"wiederaufbau-der-brust-mit-eigengewebe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/muenchenplastischechirurgie.de\/de\/rekonstruktion\/brustrekonstruktion\/wiederaufbau-der-brust-mit-eigengewebe\/","title":{"rendered":"Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;]\r\n<h1 style=\"text-align: center;\">Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe<\/h1>\r\nMit der Rekonstruktion der Brust durch k\u00f6rpereigenes Gewebe erreichen wir <b>die nat\u00fcrlichsten und sch\u00f6nsten Ergebnisse<\/b>. Besteht an einer K\u00f6rperregion ein gewisser Gewebe\u00fcberschuss, kann dieser verwendet werden, um daraus eine weiche und warme Brust wiederherzustellen, die sich im Lauf der Zeit auch nat\u00fcrlich verh\u00e4lt. Ein weiterer gro\u00dfer Vorteil ist, dass es bei einer in dieser Methode rekonstruierten Brust <b>kaum zu Sp\u00e4tkomplikationen kommt<\/b>, wie etwa einer Kapselfibrose bei Brustwiederaufbau mit Implantaten. Der Wiederaufbau ist<b> jederzeit m\u00f6glich<\/b>, sowohl simultan mit der Mastektomie, als auch sekund\u00e4r. Auch eine <a title=\"Informationen zur Implantatrekonstruktion\" href=\"\/de\/rekonstruktion\/brustrekonstruktion\/brustwiederaufbau-mittels-expander-und-oder-silikongelimplantat\/\">Implantatrekonstruktion<\/a> kann jederzeit <b>in eine Rekonstruktion mit Eigengewebe umgewandelt<\/b> werden. Da das Gewebe an einer entfernten Region gewonnen wird, entsteht an der Hebestelle eine Narbe. Diese legen wir aber so, dass sie entweder durch Kleidung bedeckt ist, oder in nat\u00fcrlichen Hautfalten zu liegen kommt und deshalb mit der Zeit <b>unauff\u00e4llig<\/b> wird. Muss an der Brust Haut ersetzt werden, ist ein <b>farblicher Unterschied<\/b> zu erkennen.\r\n\r\nDer <b>Eigengewebstransfer<\/b> wird fachlich auch <b>Lappenplastik<\/b> genannt. Voraussetzung f\u00fcr eine erfolgreiche Lappenplastik ist, dass das transplantierte Gewebe gut durchblutet ist. Dies erreichen wir entweder \u00fcber eine sogenannte Gewebebr\u00fccke, die daf\u00fcr sorgt, dass der Lappen an die Blutversorgung der Entnahmestelle angeschlossen bleibt, die \u201egestielte Lappenplastik\u201c, oder an der Hebestelle wird der Lappen mit den versorgenden Gef\u00e4\u00dfen pr\u00e4pariert und abgetrennt. An der Brust werden die Gef\u00e4\u00dfe dann unter dem Mikroskop an andere Gef\u00e4\u00dfe wieder angeschlossen. Dann sprechen wir von einer \u201e<b>freien, mikrochirurgischen Lappenplastik<\/b>\u201c. Der Vorteil der freien mikrochirurgischen Lappenplastiken ist, dass an der Hebestelle das umgebende Gewebe, wie Muskulatur, Nerven, Bindegewebe u. a. geschont wird.\r\n\r\nAufgrund unserer <b>umfangreichen Erfahrung und Sicherheit in der Mikrochirurgie<\/b> f\u00fchren wir in den meisten F\u00e4llen <b>freie mikrochirurgische Lappenplastiken<\/b> durch, da diese mit <b>geringerer Sch\u00e4digung an der Entnahmestelle<\/b> einhergehen. Gestielte Lappenplastiken sind nur speziellen Situationen, oder W\u00fcnschen der Patientinnen vorbehalten.\r\n<h3>Welche Methoden der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe gibt es?<\/h3>\r\n<ul>\r\n \t<li><b>Gewebetransfer vom R\u00fccken<\/b>: \u201eLatissimus-Lappenplastik\u201c und \u201eTDAP-Lappenplastik\u201c. Es handelt sich in beiden F\u00e4llen um gestielte Lappenplastiken. Bei der TDAP-Lappenplastik wird der Latissimus-Muskel erhalten.<\/li>\r\n \t<li><b>Gewebetransfer vom Bauch<\/b>: \u201eDIEP-Lappenplastik\u201c, \u201eSIEA-Lappenplastik\u201c und TRAM-Lappenplastik. Bei den DIEP- und SIEA-Lappenplastiken wird die vordere Bauchwandmuskulatur durch die die Gef\u00e4\u00dfe laufen, erhalten.<\/li>\r\n \t<li><b>Gewebetransfer vom Ges\u00e4\u00df<\/b>: \u201es-GAP-Lappenplastik\u201c, \u201ei-GAP-Lappenplastik\u201c und \u201eFCI-Lappenplastik\u201c. Hier wird in allen F\u00e4llen keine Muskulatur entnommen. Der Unterschied ist die Lage der Hebestelle am Ges\u00e4\u00df.<\/li>\r\n \t<li><b>Gewebetransfer vom Oberschenkel<\/b>: \u201eTMG-Lappenplastik\u201c. Der Lappen besteht aus einem Muskel mit dar\u00fcber liegend Fett und Haut.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1718891164339{margin-bottom: 50px !important;}&#8221;][vc_column]<accordion class='stay_open '>\r\n\t\t\t<item id='' open  class='open '>\r\n\t\t\t\t<header>\r\n\t\t\t\t\tBrustwiederaufbau mit Gewebe vom R\u00fccken (Latissimus- und TDAP-Lappenplastik)\r\n\t\t\t\t<\/header>\r\n\t\t\t\t<content>\r\n\t\t\t\t\t<padding>\r\n\t\t\t\t\t\t<p>Der <b>Latissimus<\/b> ist ein flacher Muskel, der sich von der hinteren Achsel f\u00e4cherf\u00f6rmig <b>unterhalb des Schulterblattes \u00fcber den R\u00fccken<\/b> ausbreitet. Seine haupts\u00e4chliche Durchblutung erh\u00e4lt er dabei aus Gef\u00e4\u00dfen in der Achselh\u00f6hle. Die \u00fcber dem Muskel liegende Haut wird durch dasselbe Gef\u00e4\u00df versorgt, sodass der Muskel mit Haut an seinen Gef\u00e4\u00dfen isoliert nach vorne zur Brust verschoben werden kann. In den meisten F\u00e4llen reicht aber das Volumen nicht aus, sodass wir <b>diese Lappenplastik mit einem Implantat kombinieren<\/b>. Am R\u00fccken \u00fcbernehmen andere Muskeln die Funktion, sodass der <b>Verlust der Funktion des Latissimus keine nennenswerten Folgen<\/b> hat. Allerdings muss eine <b>Narbe am R\u00fccken<\/b> in Kauf genommen werden.<\/p>\n<p>Eine Weiterentwicklung ist die TDAP-Lappenplastik (Thoraco Dorsal Artery Perforator). Dabei wird der Latissimus-Muskel erhalten und die Gef\u00e4\u00dfe, die die Haut versorgen, durch ihn hindurch verfolgt. Da aber gerade der Muskel f\u00fcr eine verbesserte Abdeckung eines Brustimplantates sorgen soll und die Gef\u00e4\u00dfe relativ variabel sind, bleibt diese Operationsmethode nur sehr wenigen F\u00e4llen vorbehalten.<\/p>\n<h3>Ablauf der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom R\u00fccken<\/h3>\n<p>Vor der Operation werden die <b>Markierungen<\/b> sowohl an der Brust als auch am R\u00fccken im Stehen angebracht. Wo die Schnittf\u00fchrungen sind, wird mit der Patientin im Voraus besprochen. <b>Nach Einleitung der Vollnarkose<\/b> erfolgt die Lagerung auf der Seite, sodass <b>gleichzeitig<\/b> die <b>Mastektomie<\/b>, als auch die <b>Hebung des Lappens<\/b> erfolgen kann. Der Muskel wird dann mit seiner dar\u00fcber liegenden Hautinsel an seinen Gef\u00e4\u00dfen isoliert durch einen Tunnel unter der Haut nach vorne verlagert. Nach der Operation w\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn sich der Muskel auf Dauer unwillk\u00fcrlich kontrahiert, sodass der versorgende <b>motorische Nerv durchtrennt<\/b> werden sollte. Dabei reicht es nicht aus, ihn nur zu durchtrennen; er sollte auf eine Strecke von <b>2 cm entfernt<\/b> werden, da er ansonsten wieder zusammen wachsen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nachdem die Hebestelle am R\u00fccken verschlossen wurde, wird die Patientin auf den R\u00fccken gelegt, an der Brust das Implantat eingebracht und dar\u00fcber der Latissimus ausgebreitet. Damit eine <b>bestm\u00f6gliche Symmetrie<\/b> erreicht wird, setzen wir unsere Patientinnen dabei auch auf. Zur Ableitung von Wundfl\u00fcssigkeit, werden <b>Drainageschl\u00e4uche<\/b> an R\u00fccken und Brust eingelegt. Diese werden nach ungef\u00e4hr <b>f\u00fcnf bis sieben Tagen<\/b> entfernt.<\/p>\n<h3>Vor und nach einer Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom R\u00fccken<\/h3>\n<p>Eine spezielle <b>Vorbereitung<\/b> ist nicht n\u00f6tig, es sollte jedoch soweit m\u00f6glich <b>auf Rauchen verzichtet werden<\/b>. Gerade bei Lappenplastiken kann Rauchen akut die Durchblutung des transplantierten Gewebes verschlechtern, was m\u00f6glicherweise zu <b>Wundheilungsst\u00f6rungen<\/b> f\u00fchrt.<br \/>\nNach der Operation sollte f\u00fcr die kommenden <b>sechs Wochen ein spezieller Kompressions-BH<\/b> oder ein gut und fest sitzender Sport-BH getragen werden. <b>Auf Sport sollten Sie f\u00fcr 6 Wochen verzichten<\/b>.<\/p>\n<h3>M\u00f6gliche Komplikationen und Risiken<\/h3>\n<p>Da die versorgenden Gef\u00e4\u00dfe nicht durchtrennt werden, ist die Durchblutung des Lappens gesichert. Dadurch sind ein Absterben des Gewebes oder Wundheilungsst\u00f6rungen sehr selten. Da die Latissumus-Lappenplastik in der Regel mit einem Implantat kombiniert wird, kann es nat\u00fcrlich zu allen Komplikationen, die von diesem Ausgehen, wie Kapselfibrose oder Serom, kommen. Die Narbe am R\u00fccken wird so geplant, dass sie mit der Zeit <b>sehr unauff\u00e4llig<\/b> wird. Allerdings kann es durch den Wegfall des Muskels zu einer Ver\u00e4nderung der Silhouette des R\u00fcckens kommen. Diese ist aber, wenn \u00fcberhaupt, sehr unauff\u00e4llig.<\/p>\n\r\n\t\t\t\t\t<\/padding>\r\n\t\t\t\t<\/content>\r\n\t\t\t<\/item>\r\n\t\t\r\n\t\t\t<item id=''  class=''>\r\n\t\t\t\t<header>\r\n\t\t\t\t\tBrustwiederaufbau mit Gewebe vom Bauch (DIEP-, ms-TRAM oder SIEA-Lappenplastik)\r\n\t\t\t\t<\/header>\r\n\t\t\t\t<content>\r\n\t\t\t\t\t<padding>\r\n\t\t\t\t\t\t<p>Die <b>sch\u00f6nsten Ergebnisse<\/b> einer Brustrekonstruktion werden mit <b>Gewebe vom Bauch<\/b> erreicht. Dies liegt daran, dass das Fettgewebe vom Bauch sehr weich und der Brust am \u00e4hnlichsten ist. Wenn gen\u00fcgend Gewebe am Bauch vorhanden ist, w\u00fcrden wir bei dem Wunsch auf eine Eigengewebsrekonstruktion immer diese Methode bevorzugen. Ein <b>positiver Nebeneffekt<\/b> ist auch die zum Verschluss der Hebestelle notwendige <a title=\"Informationen zur Bauchdeckenstraffung\" href=\"\/de\/aesthetik\/koerperchirurgie\/bauchstraffung-bauchdeckenstraffung\/\">Straffung der Bauchdecke<\/a>.<\/p>\n<p>Die Blutversorgung der Bauchhaut mit der darunter liegenden Fettschicht erfolgt durch Gef\u00e4\u00dfe (Arteria und Vena epigastrica inferior profunda) aus der Leiste. Diese wandern auf der Innenseite der Bauchwand entlang des geraden Bauchmuskels (Musculus rectus abdominis) nach oben und treten in diesen ein. Auf ihrem Weg im Muskel geben sie Abzweigungen zur Haut ab. Diese Gef\u00e4\u00dfe werden Perforatorgef\u00e4\u00dfe genannt. Der <b>DIEP-Lappen<\/b> (engl.: deep inferior epigastric perforator \u2013 flap) wird dabei so pr\u00e4pariert, dass ein oder zwei Perforatorgef\u00e4\u00dfe durch den Muskel pr\u00e4pariert werden, <b>ohne diesen zu besch\u00e4digen<\/b>. Dadurch bleibt die <b>muskul\u00e4re Bauchwand intakt<\/b>, und das Risiko f\u00fcr eine Schw\u00e4chung derselben ist <b>sehr gering<\/b>. Der Haut- und Fettlappen wird dann mit den ca. 10 cm langen Gef\u00e4\u00dfen zur Brust transferiert und die Gef\u00e4\u00dfe unter dem Mikroskop an andere Gef\u00e4\u00dfe angeschlossen.<\/p>\n<p>Es kann manchmal vorkommen, dass ein spezifischer Perforator nicht f\u00fcr eine gute Durchblutung des Lappens ausreicht. In diesen F\u00e4llen muss eine kleine Muskelmanschette um mehrere Perforatoren mitgenommen werden. Hier wird der Lappen ms-TRAM (muskelsparender transverser rectus abdominis Muskellappen) genannt. Der Gef\u00e4\u00dfanschluss erfolgt dann an der Brust entsprechend der DIEP-Lappenplastik.<\/p>\n<p>Bei einigen Menschen besteht eine etwas andere Gef\u00e4\u00dfversorgung der unteren Bauchhaut: hier laufen Gef\u00e4\u00dfe aus der Leiste direkt im Unterhautfettgewebe nach oben in Richtung Bauchnabel (superficielle inferiore epigastrische Arterie). Wenn diese Gef\u00e4\u00dfe in ausreichendem Durchmesser vorhanden sind, k\u00f6nnen diese f\u00fcr die Versorgung des Unterbauchgewebes ausreichend sein (SIEA-Lappenplastik). Der gro\u00dfe Vorteil ist dann, dass auf eine <b>Verletzung der muskul\u00e4ren Bauchwand komplett verzichtet werden<\/b> kann. Da diese Gef\u00e4\u00dfe aber selten in einem ausreichenden Durchmesser vorhanden sind, kommt diese Operationsmethode nur in den entsprechenden F\u00e4llen zur Anwendung.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher erfolgte die Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Bauch mit einem gestielten <b>TRAM-Lappen<\/b>. Dabei wird das Gewebe mit dem kompletten Rectus-Muskel umgeschlagen und zur Brust gebracht. Der Muskel bleibt am Rippenbogen anhaftend und die darin verlaufenden Gef\u00e4\u00dfe versorgen das Gewebe vom Unterbauch. Ein mikrochirurgischer Gef\u00e4\u00dfanschluss ist dabei nicht notwendig. Es kann dann aber zu einem <b>unsch\u00f6nen Wulst \u00fcber dem Rippenbogen<\/b> kommen. Ein sehr gro\u00dfer Nachteil ist, dass durch den Funktionsverlust eines gesamten Rektusmuskel die <b>Bauchwand massiv geschw\u00e4cht<\/b> werden kann. Aus diesem Grund f\u00fchren wir diese Operation nur noch durch, wenn ein mikrochirurgischer Gef\u00e4\u00dfanschluss nicht m\u00f6glich sein sollte.<\/p>\n<p>Nach etwa einem <b>halben Jahr<\/b> hat sich das transplantierte Gewebe erholt und ist abgeschwollen. Das Gewebe hat sich gesetzt und die Brust ihre <b>endg\u00fcltige Form<\/b> erreicht. Nun kann die Rekonstruktion abgeschlossen werden: <b>Formkorrekturen<\/b> der wiederaufgebauten Brust k\u00f6nnen durchgef\u00fchrt und der Brustwarzenkomplex, falls erforderlich, rekonstruiert werden. Auch eine eventuelle Straffung oder Verkleinerung der Gegenseite kann n\u00f6tig sein, um eine Symmetrie der Br\u00fcste wiederherzustellen.<\/p>\n<h3>Vor der Rekonstruktion der Brust mit Eigengewebe vom Bauch<\/h3>\n<p>Nicht alle Patientinnen w\u00fcnschen nach einer Mastektomie einen Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe oder wissen eventuell gar nicht, dass es diese M\u00f6glichkeit gibt. Die Entscheidung f\u00fcr eine Brustrekonstruktion ist ohne Frage eine sehr pers\u00f6nliche und auch emotionale Angelegenheit. Im Rahmen Ihrer Erstvorstellung werden wir <b>eingehend mit Ihnen alle M\u00f6glichkeiten des Wiederaufbaus besprechen<\/b> und Ihnen erkl\u00e4ren, was speziell in Ihrem Fall m\u00f6glich ist. Daf\u00fcr nehmen wir uns sehr viel Zeit. Oft ist es nicht m\u00f6glich, alle Informationen gleich zu verarbeiten, deshalb ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass Sie sich alle Zeit nehmen, nachzudenken. Gerne stellen Sie sich auch wiederholt in unserer Sprechstunde vor, um aufkommende Fragen zu kl\u00e4ren. Entscheiden Sie sich f\u00fcr einen Wiederaufbau mit Eigengewebe vom Bauch, erfolgt neben den n\u00f6tigen onkologischen Fragestellungen und Vorbereitungen eine <b>spezielle Untersuchung und Darstellung der Blutgef\u00e4\u00dfe am Bauch<\/b> mittels einer CT-Angiographie. Dadurch wissen wir schon vor der Operation \u00fcber die anatomischen Verh\u00e4ltnisse der Blutgef\u00e4\u00dfe am Bauch Bescheid und k\u00f6nnen uns darauf einstellen, welche Perforatoren gut sind und welche wir f\u00fcr die Versorgung des Lappens verwenden werden. <b>Dies erh\u00f6ht die Sicherheit und verk\u00fcrzt die Operationszeit<\/b>.<\/p>\n<h3>Ablauf der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Bauch<\/h3>\n<p>Vor der Operation werden wir mit Ihnen die Schnittf\u00fchrung besprechen und diese anzeichnen. Selbstverst\u00e4ndlich erfolgt die Operation in <b>Vollnarkose<\/b>. Unter mikrochirurgischen Bedingungen wird dann das Gewebe am Unterbauch gehoben und die Gef\u00e4\u00dfe schonend durch den Muskel pr\u00e4pariert. An der Brust werden jetzt die sogenannten<b> Empf\u00e4ngergef\u00e4\u00dfe<\/b> entweder neben dem Brustbein oder in der Achselh\u00f6hle dargestellt. An diese werden dann die Gef\u00e4\u00dfe des Unterbauchlappens unter dem Mikroskop angeschlossen. Der Lappen wird jetzt eingepasst und <b>eine Brust geformt<\/b>. Am Bauch wird infolgedessen die Entnahmestelle in Form einer <b>Bauchdeckenstraffung<\/b> (Abdominoplastik) verschlossen. Die Haut wird mit dem Fettgewebe vom Oberbauch von der Bachwandmuskulatur getrennt und nach unten ausgebreitet. Der Nabel wird an der richtigen Position in die nach unten gezogene Bauchdecke wieder eingepasst. Am Bauch und an der Brust legen wir <b>Drainageschl\u00e4uche<\/b> ein, um Wundwasser abzuleiten.<\/p>\n<h3>Nach der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Bauch<\/h3>\n<p>Am Folgetag der Operation d\u00fcrfen unsere Patientinnen mit Unterst\u00fctzung durch unsere Pflegekr\u00e4fte kurz aufstehen. Jedoch sollten Sie eine \u00dcberbeanspruchung vermeiden und sich die n\u00f6tige Ruhe zur Erholung g\u00f6nnen. Zur Entlastung der Naht am Unterbauch sollte das Bett so eingestellt sein, dass Sie <b>in der H\u00fcfte gebeugt<\/b> sind. Ein <b>Kompressionsmieder<\/b> tr\u00e4gt au\u00dferdem zur Entlastung des Bauches bei. Des Weiteren passen wir unseren Patientinnen einen <b>Kompressions-BH<\/b> an. Beides sollte f\u00fcr <b>6-12 Wochen<\/b> getragen werden. K\u00f6rperliche Schonung empfehlen wir f\u00fcr sechs Wochen. Maximale Belastungen des Bauches sollten aber f\u00fcr <b>12 Wochen vermieden werden<\/b>.<\/p>\n<h3>M\u00f6gliche Komplikationen und Risiken<\/h3>\n<p>In unseren H\u00e4nden ist diese Operation ein sehr sicheres Verfahren. Jedoch kann es in <b>unter 2 % der F\u00e4lle<\/b> zu einem Verschluss der Gef\u00e4\u00dfe an der Nahtstelle kommen. Durch eine sofortige Revisionsoperation ist es dann eventuell m\u00f6glich, die Durchblutung des Lappens wiederherzustellen. Es kann aber trotzdem vorkommen, dass das transplantierte Gewebe teilweise oder komplett abstirbt. In diesen F\u00e4llen muss dann auf eine andere Methode des Brustwiederaufbaus umgeschwenkt werden.<\/p>\n<p>Kleinere Wundheilungsst\u00f6rungen k\u00f6nnen sowohl am Bauch, als auch an der Brust auftreten, die aber in der Regel ohne weiter Probleme abheilen. Nur selten muss ein zweiter chirurgischer Eingriff durchgef\u00fchrt werden, um die Wundheilungsst\u00f6rung zu versorgen. Eine Schw\u00e4chung der Bauchwandmuskulatur wird durch ein schonendes Vorgehen und die richtige Technik vermieden. Sehr selten entstehen an der rekonstruierten Brust oder an der Nahtstelle am Unterbauch Kn\u00f6tchen unter der Haut. Hier handelt es sich dann um abgestorbenes Fettgewebe, welches sich verkapselt. Diese Fettnekrosen sind harmlos und k\u00f6nnen bei Bedarf nach einiger Zeit unkompliziert entfernt werden.<\/p>\n\r\n\t\t\t\t\t<\/padding>\r\n\t\t\t\t<\/content>\r\n\t\t\t<\/item>\r\n\t\t\r\n\t\t\t<item id=''  class=''>\r\n\t\t\t\t<header>\r\n\t\t\t\t\tBrustwiederaufbau mit Gewebe vom Ges\u00e4\u00df (FCI- , s-GAP-, i-GAP-Lappenplastik)\r\n\t\t\t\t<\/header>\r\n\t\t\t\t<content>\r\n\t\t\t\t\t<padding>\r\n\t\t\t\t\t\t<p>Manche Frauen haben am Bauch nicht gen\u00fcgend \u00fcbersch\u00fcssiges Gewebe, sodass wir auf andere K\u00f6rperregionen ausweichen m\u00fcssen. In den meisten F\u00e4llen besteht am Ges\u00e4\u00df ausreichend \u00dcberschuss, um damit eine Brust mit Eigengewebe wiederherzustellen. Der FCI- und der i-GAP-Lappen werden durch die inferioren (lateinisch: unteren) glutaealen Gef\u00e4\u00dfe und der s-GAP-Lappen durch die superioren (lateinisch: oberen) glutealen Gef\u00e4\u00dfe versorgt. Die <b>Narbe des FCI-Lappens<\/b> liegt dabei am tiefsten, <b>genau in der Pofalte<\/b>. Narben fallen immer dann am wenigsten auf, wenn sie in nat\u00fcrlichen Falten liegen. Deshalb <b>bevorzugen wir<\/b> bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Ges\u00e4\u00df den <b>FCI-Lappen<\/b>. Au\u00dferdem hat dieser Lappen die l\u00e4ngsten Gef\u00e4\u00dfe aller drei m\u00f6glichen Varianten, was beim Einpassen des Gewebes in der Brust <b>deutliche Vorteile<\/b> mit sich bringt.<\/p>\n<h3>Ablauf der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Ges\u00e4\u00df<\/h3>\n<p>Vor der Operation erkl\u00e4ren wir Ihnen die erforderlichen Schnittf\u00fchrungen und zeichnen Sie an. Nach Einleitung der Vollnarkose werden die Patientinnen auf den Bauch gedreht und das <b>Gewebe vom Ges\u00e4\u00df entnommen<\/b>. Die das Gewebe versorgenden Blutgef\u00e4\u00dfe werden dabei unter mikrochirurgischen Bedingungen so heraus pr\u00e4pariert, dass der gro\u00dfe Ges\u00e4\u00dfmuskel <b>komplett geschont<\/b> wird. Da die Gef\u00e4\u00dfe des FCI-Lappens unter dem gro\u00dfen Ges\u00e4\u00dfmuskel verlaufen und nicht durch ihn, ist dieses Verfahren f\u00fcr den Muskel besonders schonend. Es verlaufen jedoch direkt mit den Gef\u00e4\u00dfen sensible Hautnerven, die m\u00f6glichst schonend voneinander getrennt werden m\u00fcssen, ohne die Gef\u00e4\u00dfe oder den Nerv zu verletzen. Da wir in den letzten Jahren <b>umfangreiche Erfahrung mit dieser Operationstechnik<\/b> gesammelt haben, erfolgt dies sehr zuverl\u00e4ssig. Nach vollst\u00e4ndiger Entnahme des Gewebes wird der Hebedefekt verschlossen und die Patientin auf den R\u00fccken umgelagert. Nun wird die Brust operiert und die sogenannten Empf\u00e4ngergef\u00e4\u00dfe neben dem Brustbein oder in der Achselh\u00f6hle dargestellt. An diese werden nun die Gef\u00e4\u00dfe des Lappens unter dem Mikroskop angeschlossen und <b>die Brust geformt<\/b>. Sowohl am Ges\u00e4\u00df, als auch an der Brust werden <b>Drainageschl\u00e4uche<\/b> eingelegt, um Wundwasser abzuleiten.<\/p>\n<h3>Nach der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe vom Ges\u00e4\u00df<\/h3>\n<p>Am Folgetag der Operation d\u00fcrfen unsere Patientinnen mit Unterst\u00fctzung aufstehen. Jedoch sollten Sie eine \u00dcberbeanspruchung vermeiden und sich die n\u00f6tige Ruhe zur Erholung g\u00f6nnen. Zur Entlastung der Naht am Ges\u00e4\u00df, sollten Sie f\u00fcr <b>drei Wochen<\/b> nicht lange sitzen und auf Fahrradfahren verzichten. Eine <b>Kompressionshose<\/b> tr\u00e4gt zur Entlastung des Ges\u00e4\u00dfes bei. Des Weiteren passen wir unseren Patientinnen einen <b>Kompressions-BH<\/b> an. Beides sollte f\u00fcr <b>6-12 Wochen<\/b> getragen werden. <b>K\u00f6rperliche Schonung empfehlen wir f\u00fcr sechs Wochen<\/b>.<\/p>\n<h3>M\u00f6gliche Komplikationen und Risiken<\/h3>\n<p>In unseren H\u00e4nden ist diese Operation ein sehr sicheres Verfahren. Jedoch kann es in <b>unter 2 %<\/b> der F\u00e4lle zu einem Verschluss der Gef\u00e4\u00dfe an der Nahtstelle kommen. Durch eine sofortige Revisionsoperation ist es dann eventuell m\u00f6glich, die Durchblutung des Lappens wiederherzustellen. Es kann trotzdem vorkommen, dass das transplantierte Gewebe teilweise oder komplett abstirbt. In diesen F\u00e4llen muss dann auf eine <b>andere Form des Brustwiederaufbaus<\/b> umgeschwenkt werden.<\/p>\n<p>Kleinere Wundheilungsst\u00f6rungen k\u00f6nnen sowohl am Ges\u00e4\u00df, als auch an der Brust auftreten, die aber in der Regel problemlos abheilen. Nur selten muss ein zweiter chirurgischer Eingriff durchgef\u00fchrt werden, um die Wundheilungsst\u00f6rung zu versorgen. Sehr selten entstehen an der rekonstruierten Brust Kn\u00f6tchen unter der Haut. Hier handelt es sich dann um abgestorbenes Fettgewebe, welches sich verkapselt. Diese sogenannten Fettnekrosen sind harmlos und k\u00f6nnen bei Bedarf unkompliziert nach einiger Zeit entfernt werden. An der Oberschenkelr\u00fcckseite kann es aufgrund der N\u00e4he der Gef\u00e4\u00dfe zu den sensiblen Nerven zu einem Taubheitsgef\u00fchl der Haut kommen. Da wir die Nerven sehr schonend pr\u00e4parieren, ist dieses Taubheitsgef\u00fchl in der Regel vor\u00fcbergehend, es kann aber bis \u00fcber ein Jahr dauern, bis sich der Nerv komplett erholt und das Gef\u00fchl wieder normal wird. Dauerhafte Gef\u00fchlsst\u00f6rungen kommen vor, sind aber selten. Auch eine Asymmetrie der Ges\u00e4\u00dfform ist sehr selten und wenn sie denn auftritt, sehr unauff\u00e4llig. Ein Funktionsverlust der Muskulatur am Ges\u00e4\u00df ist \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich.<\/p>\n\r\n\t\t\t\t\t<\/padding>\r\n\t\t\t\t<\/content>\r\n\t\t\t<\/item>\r\n\t\t\r\n\t\t\t<item id=''  class=''>\r\n\t\t\t\t<header>\r\n\t\t\t\t\tBrustwiederaufbau mit Gewebe von der Oberschenkelinnenseite (Transverser Musculus Gracilis- oder TMG-Lappenplastik)\r\n\t\t\t\t<\/header>\r\n\t\t\t\t<content>\r\n\t\t\t\t\t<padding>\r\n\t\t\t\t\t\t<p>Bei Patientinnen, die am Bauch zu wenig \u00dcberschuss f\u00fcr einen Brustwiederaufbau mit Eigengewebe haben, m\u00fcssen wir auf andere K\u00f6rperregionen ausweichen. Meistens besteht an der <b>Oberschenkelinnenseite<\/b> ein gewisser \u00dcberschuss an Haut und Fettgewebe, der f\u00fcr eine Brustrekonstruktion ausreichen kann. Dabei wird eine quere Haut- und Fettspindel aus der Oberschenkelinnenseite direkt am Schritt entnommen. Die versorgenden Blutgef\u00e4\u00dfe laufen dabei durch den Gracilis-Muskel, der ebenfalls mit entnommen wird und dabei zum Volumenaufbau der Brust dient. Wie bei den anderen Methoden des freien Eigengewebstransfers werden auch hier die Blutgef\u00e4\u00dfe unter dem Mikroskop an andere Blutgef\u00e4\u00dfe neben dem Brustbein oder in der Achselh\u00f6hle angeschlossen. Aus dem Muskel-, Haut- und Fettgewebe <b>formen wir nun eine Brust<\/b> entsprechend der Gegenseite. Wir haben diese Methode fr\u00fcher bei schlanken Patientinnen sehr oft durchgef\u00fchrt, sind aber in den letzten Jahren auf die <b>FCI-Lappenplastik<\/b> umgeschwenkt, da hier die <b>Entnahmestelle weniger auff\u00e4llig<\/b> ist. Der sogenannte Hebedefekt der TMG-Lappenplastik kann zu einem sichtbaren Volumenmangel im Schritt f\u00fchren. Trotzdem hat dieses Vorgehen auch heute noch bei ausgew\u00e4hlten Patientinnen ihren Stellenwert. Welche Methode f\u00fcr den Brustwiederaufbau mit Eigengewebe letztendlich infrage kommt, passen wir sorgf\u00e4ltig individuell an die anatomischen Gegebenheiten und W\u00fcnsche unserer Patientin an.<\/p>\n<h3>Ablauf der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe von der Oberschenkelinnenseite<\/h3>\n<p>Vor der Operation werden wir Ihnen die erforderlichen Schnittf\u00fchrungen erkl\u00e4ren und Sie anzeichnen. Nach Einleitung der Vollnarkose wird die <b>Brust operiert<\/b> und gleichzeitig durch ein zweites Team das <b>Gewebe von der Oberschenkelinnenseite entnommen<\/b>. Dabei werden die das Gewebe versorgenden Blutgef\u00e4\u00dfe unter <b>mikrochirurgischen Bedingungen<\/b> heraus pr\u00e4pariert. Nach vollst\u00e4ndiger Entnahme des Gewebes wird der Hebedefekt entsprechend einer <a title=\"Mehr Informationen zur Oberschenkelstraffung\" href=\"\/de\/aesthetik\/koerperchirurgie\/oberschenkelstraffung\/\">Oberschenkelstraffung<\/a> verschlossen; gleichzeitig werden die Gef\u00e4\u00dfe des Lappens unter dem Mikroskop an die vorbereiteten Empf\u00e4ngergef\u00e4\u00dfe neben dem Brustbein oder der Achselh\u00f6hle angeschlossen sowie die Brust geformt. Sowohl an der Oberschenkelinnenseite als auch an der Brust legen wir <b>Drainageschl\u00e4uche<\/b> ein, um Wundwasser abzuleiten.<\/p>\n<h3>Nach der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe von der Oberschenkelinnenseite<\/h3>\n<p>Am Folgetag der Operation d\u00fcrfen unsere Patientinnen mit Unterst\u00fctzung aufstehen. Jedoch sollten Sie eine \u00dcberbeanspruchung vermeiden und sich die n\u00f6tige Ruhe zur Erholung g\u00f6nnen. Zur Entlastung der Naht im Schritt sollten Sie f\u00fcr <b>zwei bis drei Wochen<\/b> langes Sitzen und Fahrradfahren vermeiden. Eine <b>Kompressionshose<\/b> tr\u00e4gt zur Entlastung der Naht bei. Au\u00dferdem passen wir unseren Patientinnen einen <b>Kompressions-BH<\/b> an. Beides sollte f\u00fcr <b>6-12 Wochen<\/b> getragen werden. <b>F\u00fcr sechs Wochen empfehlen wir k\u00f6rperliche Schonung<\/b>.<\/p>\n<h3>M\u00f6gliche Komplikationen und Risiken<\/h3>\n<p>In unseren H\u00e4nden ist diese Operation ein sehr sicheres Verfahren. Jedoch kann es in <b>unter 2 %<\/b> der F\u00e4lle zu einem Verschluss der Gef\u00e4\u00dfe an der Nahtstelle kommen. Durch eine <b>sofortige Revisionsoperation<\/b> ist es dann eventuell m\u00f6glich, die Durchblutung des Lappens wiederherzustellen. Es kann trotzdem vorkommen, dass das transplantierte Gewebe teilweise oder komplett abstirbt. In diesen F\u00e4llen muss dann auf eine andere Form des Brustwiederaufbaus umgeschwenkt werden.<\/p>\n<p>Wundheilungsst\u00f6rungen k\u00f6nnen sowohl an der Oberschenkelinnenseite, als auch an der Brust auftreten, die aber in der Regel problemlos abheilen. Nur selten muss ein zweiter chirurgischer Eingriff durchgef\u00fchrt werden, um die Wundheilungsst\u00f6rung zu versorgen. Sehr selten entstehen an der rekonstruierten Brust Kn\u00f6tchen unter der Haut. Hier handelt es sich dann um abgestorbenes Fettgewebe, welches sich verkapselt. Diese Fettnekrosen sind harmlos und k\u00f6nnen bei Bedarf unkompliziert nach einiger Zeit entfernt werden. An der Oberschenkelinnenseite kann es zu einem Taubheitsgef\u00fchl der Haut kommen. Dauerhafte Gef\u00fchlsst\u00f6rungen k\u00f6nnen auftreten, sind aber selten. Auch eine Asymmetrie mit Volumenmangel im Schritt kann vorkommen und als unangenehm empfunden werden. Deshalb bevorzugen wir bei schlanken Patientinnen die FCI-Lappenplastik. Ein Funktionsverlust der Muskulatur der Oberschenkelinnenseite tritt nicht auf.<\/p>\n\r\n\t\t\t\t\t<\/padding>\r\n\t\t\t\t<\/content>\r\n\t\t\t<\/item>\r\n\t\t\r\n\t\t\t<item id=''  class=''>\r\n\t\t\t\t<header>\r\n\t\t\t\t\tWiederherstellung der Brustwarze und des Warzenvorhofes (Mamillen-Areola-Komplex \u2013 MAK)\r\n\t\t\t\t<\/header>\r\n\t\t\t\t<content>\r\n\t\t\t\t\t<padding>\r\n\t\t\t\t\t\t<p>Musste die <b>Brustwarze<\/b> und der <b>Warzenvorhof<\/b> (MAK) bei der Operation des Brustkrebses mit entfernt werden, ist die <b>Wiederherstellung<\/b> desselben der kr\u00f6nende Abschluss der Brustrekonstruktion. Zeitlich sollte diese erst erfolgen, <b>nachdem sich das Gewebe der rekonstruierten Brust entspannt und sozusagen gesetzt hat<\/b>. <b>Ab einem halben Jahr nach der Operation<\/b> ist das Gewebe so weit, dass keine signifikanten Formver\u00e4nderungen mehr passieren. Grunds\u00e4tzlich muss die Lage der Brustwarze auf der rekonstruierten Brust so geplant werden, dass sie zu ihr passt. Dies bedeutet, dass dies <b>nicht immer in Symmetrie<\/b> zur Gegenseite erfolgen kann. Um dann doch eine gute Symmetrie der Br\u00fcste zu erhalten, kann auf Wunsch eine <a title=\"Mehr Informationen zur Bruststraffung\" href=\"\/de\/aesthetik\/brustchirurgie\/bruststraffung\/\">Straffung<\/a> oder auch <a title=\"Mehr Informationen zur Brustverkleinerung\" href=\"\/de\/aesthetik\/brustchirurgie\/brustverkleinerung\/\">Verkleinerung<\/a> der gesunden Brust durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h3>Ablauf der Rekonstruktion des MAK<\/h3>\n<p>Es gibt <b>verschiedene Methoden<\/b> zur Rekonstruktion der Brustwarze und des Warzenvorhofes. Welche Methode f\u00fcr Sie infrage kommt, werden wir <b>individuell von Ihren Voraussetzungen abh\u00e4ngig machen und Ihnen erl\u00e4utern<\/b>. Falls nur die Brustwarze rekonstruiert werden soll, wird dies <b>in lokaler Bet\u00e4ubung ambulant<\/b> durchgef\u00fchrt. Sind weitere formverbessernde Ma\u00dfnahmen und auch Eingriffe an der Gegenseite beabsichtigt, werden diese <b>station\u00e4r geplant und in Vollnarkose durchgef\u00fchrt<\/b>.<\/p>\n<h3>Nach der Rekonstruktion des MAK<\/h3>\n<p>Spezielle Ma\u00dfnahmen sind nicht n\u00f6tig. Der <b>Fadenzug<\/b> erfolgt 14 Tage nach der Operation. Sonstige Empfehlungen sind abh\u00e4ngig von den eventuell begleitenden Eingriffen.<\/p>\n<h3>M\u00f6gliche Komplikationen und Risiken<\/h3>\n<p>Kleinere Wundheilungsst\u00f6rungen k\u00f6nnen vorkommen und heilen in der Regel von selbst ab. Ansonsten ist der Eingriff kaum mit Komplikationen vergesellschaftet.<\/p>\n\r\n\t\t\t\t\t<\/padding>\r\n\t\t\t\t<\/content>\r\n\t\t\t<\/item>\r\n\t\t<\/accordion>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8221;&#8221;] Wiederaufbau der Brust mit Eigengewebe Mit der Rekonstruktion der Brust durch k\u00f6rpereigenes Gewebe erreichen wir die nat\u00fcrlichsten und sch\u00f6nsten Ergebnisse. Besteht an einer K\u00f6rperregion ein gewisser Gewebe\u00fcberschuss, kann dieser verwendet werden, um daraus eine weiche und warme Brust wiederherzustellen, die sich im Lauf der Zeit auch nat\u00fcrlich verh\u00e4lt. 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