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Bauchstraffung - Bauchdeckenstraffung - Nymphenburger Praxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Bauchstraffung - Bauchdeckenstraffung

Mit einer Bauchstraffung lässt sich ein sportlich flacher Bauch modellieren. Er entspricht unserem Schönheitsideal und wirkt attraktiv und jugendlich. Bei vielen Menschen sieht die Realität aber anders aus: Bauchdecke und -haut sind durch Schwangerschaften oder starke Fettleibigkeit (Adipositas) gedehnt und hängen herunter. Trotz starken Gewichtsverlusts zieht sich überschüssiges oder gedehntes Gewebe oft nicht mehr spontan zurück; ein Zustand, der sich auch durch Sport nicht ändern lässt.
Betroffene berichten, dass sie es aus Scham vermeiden, sich etwa im Schwimmbad oder in der Sauna den Blicken Dritter auszusetzen. Auch Partnerschaftsprobleme können die Folge sein. Nehmen Frustration und Selbstzweifel Überhand, bietet die Plastische Chirurgie die Möglichkeit einer operativen Bauchhaut- und Bauchdeckenstraffung.

Eine ästhetische Figur durch Bauchstraffung

Häufig bestehen neben der überdehnten Bauchhaut eine auseinander gewichene Bauchmuskulatur (Rektusdiastase) sowie hartnäckige Fettpolster an den Flanken.

Eine Straffung der Bauchdecke (auch als Abdominoplastik bezeichnet) wird daher oft in Verbindung mit einer Fettabsaugung sowie einer Korrektur der muskulären Bauchwand durchgeführt. So können wir Ihnen den Wunsch nach einer harmonischen und ästhetischen Figur ein Stück weit erfüllen. Es ist beeindruckend, über welche Verbesserung der Lebensqualität unsere Patienten/ -innen nach diesem Eingriff berichten.

Gerne stehen wir Ihnen in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, Nymphenburg für individuelle und eingehende Auskünfte in einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Wenn wir Ihre Wünsche und Erwartungen an die Verbesserung Ihrer Figur kennen, sind wir in der Lage ein auf Sie „maßgeschneidertes“ Vorgehen zu planen und durchzuführen.

Prof. Gabka und Dr. v. Spiegel freuen sich, für Sie da sein zu können.

Faktenbox zur Bauchdeckenstraffung

Operationszeit: ca. 90-120 Min.
Narkose: Vollnarkose
Aufenthaltsdauer: stationär 1-2 Nächte in der Klinik
Gesellschaftsfähigkeit: nach 7-10 Tagen
Arbeitsfähigkeit: nach 1-2 Wochen
Sport: nach 6-8 Wochen
Schmerzen: mittel
Fadenzug: selbstauflösende Fäden, kein Fadenzug nötig
Kompressionswäsche: Kompressions-Mieder für 6 Wochen Tag und Nacht und weitere 6 Wochen tagsüber
Nachsorge: Tipps zum HERUNTERLADEN

Nach Rückgang der Volumenbelastung, durch Gewichtsverlust oder Austragung der Schwangerschaft, bleiben in manchen Fällen Hautüberschüsse sowie eine sogenannte Rektusdiastase zurück, das heißt, die Bauchwandmuskulatur ist auseinander gedehnt. Auch eine echte Gewebsvermehrung ist möglich.

Fettschürze am Bauch entfernen

Ist der Gewichtsverlust entsprechend massiv, besteht eine sogenannte Haut-Fettschürze am Unterbauch, unter der sich eine feuchte Kammer bildet. Neben ästhetischen Problemen treten nun funktionelle Beschwerden auf. In der Falte ist die Haut durch die Feuchtigkeit verletzlich und reibt bei Bewegung gegeneinander. Hautreizungen mit geröteten und sogar wunden Stellen sind möglich.

Durch eine Straffung der Bauchdecke (Abdominoplastik), in Verbindung mit einer Raffung der muskulären Bauchwand und Fettabsaugung, können wir Ihnen zu einer harmonisch straffen und ästhetischen Figur verhelfen.

Anzumerken ist, dass das postoperative Ergebnis auch von Ihrem Ausgangsgewicht bei der Operation abhängig ist. Je näher Sie an Ihrem Idealgewicht sind, desto besser und symmetrischer wird das ästhetische Ergebnis werden.

Nabelbruch-OP und Bauchstraffung

Nicht selten bestehen vor allem nach Schwangerschaften Nabelbrüche. Es bietet sich an, bei einer Straffung der Bauchdecke eine chirurgische Sanierung des Nabelbruches in gleicher Operation vorzunehmen.

Für gleichzeitige Korrekturen im Pobereich wird die Bauchstraffung mit einer Postraffung als unterer Bodylift kombiniert.

Ist der Befund sehr ausgeprägt, kann eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse gerechtfertigt sein. Grundlage hierfür sind funktionelle Beschwerden und nicht eine eventuelle ästhetische Unzufriedenheit mit dem Bauch. Voraussetzung für eine erfolgreiche Kostenübernahme ist eine Normalisierung des Körpergewichtes und Halten des Gewichtes über ein Jahr. Bestehen Hautprobleme in den Hautfalten, sollten auch dermatologische Behandlungen erschöpft sein. Sind diese Forderungen erfüllt, wird eine Kostenübernahme möglich. Eine chirurgische Versorgung von symptomatischen Nabel-, Narben- oder Bauchwandhernien ist eine Kassenleistung.

Unsere Erfahrung befähigt uns zu einer Einschätzung, wie Ihre Chancen für eine Kostenübernahme stehen. Falls dem so ist, werden wir Ihnen ein Attest zur Vorlage bei der Krankenkasse verfassen. Das Attest zusammen mit der Fotodokumentation können Sie dann mit einem Antrag auf Übernahme der Kosten einer Bauchdeckenstraffung in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Medizin in München, Nymphenburg bei Ihrer Krankenkasse einreichen. In der Regel werden die Unterlagen an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) zur Begutachtung weitergeleitet. Gegebenenfalls werden Sie aufgefordert, sich persönlich beim MDK vorzustellen. Üblicherweise folgt die Krankenkasse dann der Empfehlung des Gutachters des MDK.

Im Rahmen Ihres Beratungstermins in unserer Gemeinschaftspraxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München schildern Sie uns Ihre Wünsche und Erwartungen an die Bauchdeckenstraffung.

Dabei betrachten wir den Bauch nicht ohne angrenzende Regionen: Typische weibliche Rundungen mit Taille und harmonischen Hüften sind ebenso für eine schöne Figur entscheidend. Häufig geht ein schlaffer Bauch mit hartnäckigen Fettpolstern an den Flanken und den Hüften einher. Soll ein harmonisches Körperbild erreicht werden, muss dies Beachtung finden und ein multimodales Vorgehen geplant werden. Kein Körper ist wie der andere, und nur durch ein individuell angepasstes Vorgehen werden wir für Sie ein ästhetisch hervorragendes Ergebnis erreichen.

Nach der Fotodokumentation werden wir Ihren Bauch untersuchen. Neben dem Haut- und Fettüberschuss gilt dabei unsere besondere Aufmerksamkeit auseinandergewichenen Bauchwandstrukturen oder eventuell vorliegenden Nabel- oder Narbenbrüchen. Falls Sie massiv Gewicht verloren haben, kann es sein, dass sich der Hautüberschuss auch auf den Rücken, oder Gesäß fortsetzt. In solch einem Fall würden wir Ihnen eher zu einem unteren Bodylift raten, da dadurch eine harmonischere Figur erreicht wird. Nach dieser eingehenden Analyse können wir Ihnen die für Sie geeignete Operationsmethode zur Erreichung Ihres gewünschten Resultates empfehlen.

Um das Risiko postoperativer Nachblutungen nicht unnötig zu erhöhen, sollte in den zwei Wochen vor der Operation auf die Einnahme von Aspirin verzichtet werden. Auch der Genuss von Alkohol und Nikotin sollte auf ein Minimum reduziert werden.

In den Tagen und Nächten kurz nach der Operation sollten Sie zuhause möglichst Unterstützung für alltägliche Verrichtungen haben. Für den Zeitraum von sechs Wochen nach der Operation sollten Sie sich keinen schweren körperlichen Belastungen aussetzen. Berücksichtigen Sie bei der Terminplanung die nötige Erholungsphase nach dem Eingriff.

Für ein optimales Ergebnis sollten Sie unbedingt nach der Operation konsequent Kompressionswäsche zu tragen. Eine Auswahl von verschiedenen Modellen und Größen haben wir in unserer Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorrätig. Im Bedarfsfall können wir andere Modelle und Größen kurzfristig bestellen.

In der Regel werden die Patientinnen am Tag der Operation im hoch spezialisierten Klinikum Dritter Orden in München stationär aufgenommen. In den Tagen vorher hatten Sie einen Vorstellungstermin bei den Anästhesisten. Dort werden Sie eingehend bezüglich Ihrer medizinischen Anamnese, wie beispielsweise Vorerkrankungen, Allergien und Unverträglichkeiten befragt, und es wird mit Ihnen die Narkose besprochen. In den meisten Fällen reichen ein bis zwei Übernachtungen in der Klinik aus.

Am Morgen der Operation werden wir letzte Fragen klären und die für die Operation wichtigen Markierungen in stehender Position anzeichnen.

Nach Einleitung der Narkose wird das Operationsgebiet nach Hygieneprotokoll steril abgewaschen und abgedeckt. Prophylaktisch erhalten Sie eine Einzeldosis eines Breitspektrum-Antibiotikums. Nachgewiesenermaßen senken diese Maßnahmen postoperative Infektionen.

Ist eine angleichende Fettabsaugung beispielsweise an den Flanken nötig, wird diese nun durchgeführt. Nach der Präparation der Bauchdecke werden nun eventuelle Bruchlücken der Bauchwand rekonstruiert, und die Rektusdiastase korrigiert. Durch Knicken in der Hüfte wird das endgültige Ausmaß der zu entfernenden Haut festgelegt. Der Bauchnabel wird nun in seiner richtigen Position wieder in die nach unten gezogene Bauchhaut eingesetzt. Zur Ableitung von Wundflüssigkeit werden in der Regel zwei Drainagen eingelegt. Der Hautverschluss erfolgt mit selbstauflösenden Fäden, so dass keine Fäden entfernt werden müssen. Nach dem Anlegen des sterilen Verbandes wird eine elastische Bauchbinde angelegt. Dieser wird am Folgetag entfernt und die Kompressionswäsche angezogen.

Nach Entlassung stellen Sie sich in regelmäßigen Abständen in unserer Sprechstunde vor. Per Fotografie wird der Erfolg der Operation dokumentiert.

In der Regel halten sich Schmerzen in Grenzen. Unter Kühlen und Schmerzmitteln wie z.B. Ibuprofen sollten bestehende Schmerzen jedoch innerhalb weniger Tage abklingen. Länger andauerndes „Zwicken“ oder „Wetterfühligkeit“ sind normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Direkt nach der Bauchdeckenstraffung werden Sie eventuell eine unangenehme Straffheit des Bauches bemerken. Nach einigen Wochen wird sich das Gewebe jedoch wieder entspannen.

Es ist nun sehr wichtig, konsequent Ihre Kompressionswäsche zu tragen. Auch anfängliche Schwellungen verschwinden innerhalb von sechs Wochen.

Sport und Tätigkeiten mit Belastung des Bauches sollten für sechs Wochen vermieden werden. Volle Belastung ist ab 3 Monaten postoperativ erlaubt.

Zur Narbentherapie empfehlen sich Silikongels. Bei unschöner Narbenbildung können Silikonpflaster indiziert sein.

In der Hand eines erfahrenen Plastischen Chirurgen ist die Bauchdeckenstraffung mit einer sehr niedrigen Rate an Komplikationen, aber hohem Maß an Zufriedenheit verbunden. Wie bei jeder anderen Operation, gibt es allgemeine und spezifische, durch die Art des Eingriffes bedingte Komplikationsmöglichkeiten.

Schwellungen und Blutergüsse der Haut sind normal und bilden sich innerhalb von zwei bis drei Wochen zurück.

In seltenen Fällen kann es – auch nach Entfernung der Drainagen – zu einer Ansammlung von Blut (Hämatom) oder Flüssigkeit (Serom) kommen. Per Ultraschall lässt sich die Flüssigkeit erkennen und unter kontrollierten Bedingungen steril punktieren. In seltenen Fällen kann es notwendig sein, das Operationsgebiet nochmals zu öffnen und die Flüssigkeit zu entfernen (Hämatomausräumung), da es sonst zu einer Wundheilungsstörung oder verhärteten Narben kommen kann.
Eine postoperative Sensibilitätsstörung der Bauchhaut ist normal. In den meisten Fällen normalisiert sich das Gefühl binnen einiger Monate wieder. Dauerhafte Sensibilitätsstörungen können jedoch vorkommen.

Vor allem im mittleren Bereich der Unterbauchnaht können Wundheilungsstörungen auftreten. Das Risiko ist bei Rauchern deutlich erhöht. Nur in seltenen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur nötig.

Wie sich Narben entwickeln, ist oft nicht vorhersehbar. Durch das Vermeiden unnötiger Spannung in der Haut und Pflege kann das Narbenbild jedoch positiv beeinflusst werden.

Eine anfängliche Straffheit des Bauches kann zu einer subjektiv erschwert empfundenen Atmung führen. Dies legt sich aber innerhalb kürzester Zeit nach der Operation.

In Studien wurde bei Bauchdeckenstraffungen, gegenüber anderen Operationen, eine erhöhte Rate an Thrombosen festgestellt. Deshalb legen wir höchsten Wert auf eine suffiziente Thromboseprophylaxe und zügige Mobilisation.

Finanzierung

Sie sind unzufrieden mit Ihrer Brust, Ihrem Körper oder wünschen sich ein jungendlich frisches Gesicht? Warum auch immer Sie sich für die Möglichkeit einer plastischen Operation interessieren - Sie haben Ihre ganz persönlichen Gründe. Jeder Mensch möchte seinen Körper lieben.
Wir helfen Ihnen dabei Ihren Wunsch mit der passenden Finanzierung zu verwirklichen.

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Nymphenburger Praxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Böcklinstraße 1
80638 München
Fon 089 / 159 189 - 0
mail@gabka-spiegel.de

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Montag u. Donnerstag: 10:00-17:00
Dienstag u. Mittwoch: 09:30-18:00
Freitag: 10:00-14:00

Sprechstunden:
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Mittwoch: 10:00-13:00
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